"DAS MODERNE WISSEN DER ENDODONTIE KOMPAKT UND VERSTÄNDLICH FÜR DEN ALLGEMEINPRAKTIKER"

Ein Interview mit Oliver Pontius, Dr. med. dent. M.S.D., Diplomate of the American Board of Endodontics, Master of Science in Endodontics, Boston University, Specialist Member der American Association of Endodontics und der European Society of Endodontology

Sie haben die Pontius Academy gegründet. Was war der Grund hierfür?
Pontius: Nun, der endodontische Markt ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Viele Anbieter wollen daran partizipieren. Das hat zu Unübersichtlichkeit geführt – zu Lasten der Versorgungsqualität. Gerade der Allgemeinpraktiker wird durch ein zum Teil verwirrendes Schulungs- und Weiterbildungsangebot sowie eine Vielzahl neuer Instrumente und Materialien eher verwirrt. Es fehlen klare, kompakte Handlungsanweisungen

Sie dozierten an den Universitäten in Würzburg und Freiburg, der Dental Academy in Düsseldorf, waren 10 Jahre als wissenschaftlicher Leiter für das Curriculum Endodontie in Hamburg verantwortlich, haben seit 2012 einen Lehrauftrag in Paris. Wie beurteilen Sie die Qualifikation deutscher Endospezialisten?
Pontius: In Deutschland gibt es eine breite Palette von Weiterbildungsmöglichkeiten, welche sich allerdings hinsichtlich Umfang und Qualität zum Teil erheblich unterscheiden. Keines dieser „Spezialisierungsprogramme“ erfüllt auch nur annähernd die Richtlinien der ESE (Europäische Gesellschaft für Endodontie).

Was bedeutet das für die Zahnarztpraxis?
Pontius: Aufgrund der fehlenden eindeutigen Richtlinien vonseiten des Staates sowie der extrem unterschiedlichen Qualitätsstandards der unterschiedlichen Weiterbildungsangebote hat der Patient in Deutschland unter Umständen erhebliche Probleme, einen Zahnarzt zu finden, der über ein wirklich profundes Grundlagen- wissen sowie eine entsprechende Expertise auf dem Gebiet der Endodontologie verfügt.

Ist das der Ansatz, warum Sie die Pontius Academy gegründet haben?
Pontius: Ja, schon. Ich kann mich erinnern, wie das war, als ich begann, mich mit den Fragen der Endodontie zu beschäftigen. Je mehr ich versuchte, mich in das Gebiet zu vertiefen, desto mehr wurde mir klar, was ich alles nicht wusste. Ich hatte damals bereits meine Praxis gegründet. Dennoch unterbrach ich die Tätigkeit für drei Jahre, um ein Postgraduiertenstudium bei Dr. Schilder am Endodontic Department der Boston University, USA zu absolvieren. Das Wissen möchte ich meinen Kollegen vermitteln.

Aber die Academy ersetzt ja kein universitäres Fulltime-Studium.
Pontius: Die Academy hat einen anderen Ansatz. Hier geht es darum, das aktuelle Wissen im Bereich Endodontie an einem Samstag kompakt und verständlich zu vermitteln. So entstehen keine teuren Praxisausfallzeiten für die Kollegen, zumal wir vor den Toren Frankfurts extrem gut erreichbar sind. Wir konzentrieren uns auf die für Allgemeinpraktiker relevantesten Themen und Fragestellungen. Der niedergelassene Zahnarzt soll lernen, dieses Wissen effizient in seiner Praxis umzusetzen. Er soll gleichzeitig wissen, was er leisten kann – und was nicht.

Und wird mit dem Basis-Kompaktseminar „All-in-One“ dann schon das Grundwissen der modernen Endodontie vermittelt?
Pontius: Ja, das ist der aktuelle Wissensstand – ganz kompakt zusammengestellt. Dazu kommen auf Wunsch noch Webinare als Refresher oder für Spezialthemen. Außerdem bieten wir persönliches Coaching und Problem-Tracking an. Der Allgemeinpraktiker ist als Pontius Academy Member nie alleine auf dem Gebiet der Endodontologie. Das ist mein Anspruch.

Herr Dr. Pontius – das klingt spannend. Wann geht es los?
Pontius: Das erste Basis-Kompaktseminar „All-in-One“ startet am 11. Juni 2016. Ein zweites Seminar mit gleichem Inhalt findet am 24. September 2016 statt.

Danke für das Gespräch, Herr Dr. Pontius.

"DAS MODERNE WISSEN DER ENDODONTIE KOMPAKT UND VERSTÄNDLICH FÜR DEN ALLGEMEINPRAKTIKER"

Ein Interview mit Oliver Pontius, Dr. med. dent. M.S.D., Diplomate of the American Board of Endodontics, Master of Science in Endodontics, Boston University, Specialist Member der American Association of Endodontics und der European Society of Endodontology

Sie haben die Pontius Academy gegründet. Was war der Grund hierfür?
Pontius: Nun, der endodontische Markt ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Viele Anbieter wollen daran partizipieren. Das hat zu Unübersichtlichkeit geführt – zu Lasten der Versorgungsqualität. Gerade der Allgemeinpraktiker wird durch ein zum Teil verwirrendes Schulungs- und Weiterbildungsangebot sowie eine Vielzahl neuer Instrumente und Materialien eher verwirrt. Es fehlen klare, kompakte Handlungsanweisungen

Sie dozierten an den Universitäten in Würzburg und Freiburg, der Dental Academy in Düsseldorf, waren 10 Jahre als wissenschaftlicher Leiter für das Curriculum Endodontie in Hamburg verantwortlich, haben seit 2012 einen Lehrauftrag in Paris. Wie beurteilen Sie die Qualifikation deutscher Endospezialisten?
Pontius: In Deutschland gibt es eine breite Palette von Weiterbildungsmöglichkeiten, welche sich allerdings hinsichtlich Umfang und Qualität zum Teil erheblich unterscheiden. Keines dieser „Spezialisierungsprogramme“ erfüllt auch nur annähernd die Richtlinien der ESE (Europäische Gesellschaft für Endodontie).

Was bedeutet das für die Zahnarztpraxis?
Pontius: Aufgrund der fehlenden eindeutigen Richtlinien vonseiten des Staates sowie der extrem unterschiedlichen Qualitätsstandards der unterschiedlichen Weiterbildungsangebote hat der Patient in Deutschland unter Umständen erhebliche Probleme, einen Zahnarzt zu finden, der über ein wirklich profundes Grundlagen- wissen sowie eine entsprechende Expertise auf dem Gebiet der Endodontologie verfügt.

Ist das der Ansatz, warum Sie die Pontius Academy gegründet haben?
Pontius: Ja, schon. Ich kann mich erinnern, wie das war, als ich begann, mich mit den Fragen der Endodontie zu beschäftigen. Je mehr ich versuchte, mich in das Gebiet zu vertiefen, desto mehr wurde mir klar, was ich alles nicht wusste. Ich hatte damals bereits meine Praxis gegründet. Dennoch unterbrach ich die Tätigkeit für drei Jahre, um ein Postgraduiertenstudium bei Dr. Schilder am Endodontic Department der Boston University, USA zu absolvieren. Das Wissen möchte ich meinen Kollegen vermitteln.

Aber die Academy ersetzt ja kein universitäres Fulltime-Studium.
Pontius: Die Academy hat einen anderen Ansatz. Hier geht es darum, das aktuelle Wissen im Bereich Endodontie an einem Samstag kompakt und verständlich zu vermitteln. So entstehen keine teuren Praxisausfallzeiten für die Kollegen, zumal wir vor den Toren Frankfurts extrem gut erreichbar sind. Wir konzentrieren uns auf die für Allgemeinpraktiker relevantesten Themen und Fragestellungen. Der niedergelassene Zahnarzt soll lernen, dieses Wissen effizient in seiner Praxis umzusetzen. Er soll gleichzeitig wissen, was er leisten kann – und was nicht.

Und wird mit dem Basis-Kompaktseminar „All-in-One“ dann schon das Grundwissen der modernen Endodontie vermittelt?
Pontius: Ja, das ist der aktuelle Wissensstand – ganz kompakt zusammengestellt. Dazu kommen auf Wunsch noch Webinare als Refresher oder für Spezialthemen. Außerdem bieten wir persönliches Coaching und Problem-Tracking an. Der Allgemeinpraktiker ist als Pontius Academy Member nie alleine auf dem Gebiet der Endodontologie. Das ist mein Anspruch.

Herr Dr. Pontius – das klingt spannend. Wann geht es los?
Pontius: Das erste Basis-Kompaktseminar „All-in-One“ startet am 11. Juni 2016. Ein zweites Seminar mit gleichem Inhalt findet am 24. September 2016 statt.

Danke für das Gespräch, Herr Dr. Pontius.